Die wichtigsten Kriterien für bessere Content Qualität

Die wichtigsten Kriterien für bessere Content Qualität

Gute Inhalte sind in den vergangenen Jahren die Währung überhaupt im Internet geworden. Es ist vor allem der große Wettbewerb in allen Branchen, die Vielzahl an Angeboten und Webseiten und der Anspruch der Besucher, der das Thema Mehrwert in den Fokus gerückt hat.

Heute sind für das Marketing und die Betreiber von Webseiten die Inhalte schon deswegen wichtig, weil Google selbst einen entsprechenden Maßstab für das eigene Rating ansetzt. 

Aber was sind eigentlich diese ominösen guten Inhalte?

Was macht hochwertigen Content aus und welche Dinge sind dabei Pflicht?

Im Bestreben bessere Inhalte zu produzieren und bestehenden Content zu optimieren, gibt es einige Richtlinien, an denen sich die Betreiber von Seiten im Internet orientieren können.

Ein Text muss verständlich sein

Gerade im Bereich der fachbezogenen Texte ist es nicht immer ganz einfach, den richtigen Stil zu finden. Die Autoren der Inhalte wollen ein gewisses Maß an Informationen vermitteln und kommen dabei nicht selten selbst aus der Branche. Entsprechend schnell kann es passieren, dass sich ein Informationstext wie eine Doktorarbeit liest und nur für jene verständlich ist, die sich ohnehin mit der Thematik befassen.

Neben inhaltlichen Kriterien geht es dabei auch immer um den Stil. Lesen am Bildschirm ist ohnehin eine Sache für sich – mit den folgenden Punkten, wird es dem Leser allerdings einfacher gemacht:

  • Kurze Sätze mit entsprechend kurzen Absätzen für schnelleres Leseempfinden.
  • Einbau von Infografiken, Aufzählungen und anderen Formatierungen zur Verdeutlichung wichtiger Inhalte.
  • Texte nicht zu kurz aber auch nicht zu lang formulieren. Nicht zu ausschweifend werden aber auch keine Inhalte weglassen.

Verständlichkeit von Texten ist immer ein Spagat zwischen dem optimalen Erlebnis für den Leser und dem Wunsch, möglichst präzise und viele Informationen zu vermitteln.

Manchmal kann es sinnvoll sein, die eine oder andere rhetorische Schleife zu unterlassen und stattdessen - mit der Hilfe von Unterseiten - den Leser entscheiden zu lassen, ob er sich tief gehend informieren möchte.

Authentizität, Anspruch und Aktualität

Das Thema "Fake News" lässt sich aus der Erstellung redaktioneller Texte nicht mehr wegdenken. Inzwischen gilt dies sogar für Informationstexte, die sich mit Materien weit außerhalb der Tagespolitik beschäftigen. Oftmals wird auch den Besitzern einer Webseite im Zweifel eine Agenda vorgeworfen, wenn ihr Content kontroverse oder gar falsche Inhalte hat.

Entsprechend wichtig, ist es darauf zu achten, dass die eigenen Textarbeiten immer auch der Wahrheit entsprechen. Das ist schon im Sinne der eigenen unternehmerischen Handlungen: Viele Besucher sind bereits auf einem gewissen Stand, was eine Thematik angeht und würden sofort bemerken, wenn wichtige Fakten oder aktuelle Entwicklungen nicht im Text zu finden sind.

Schon der eigene Anspruch möchte es also, dass auf ein hohes Maß an Aktualität und Authentizität geachtet wird.

Gute Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie gerade bei kontroversen Themen mehrere Seiten einer Thematik beleuchten. Das sind ethische Grundsätze, die nicht nur für Journalisten gelten, sondern eigentlich ein Maßstab für jeden Text im Internet sind. Dazu gehört nicht nur eine Korrektheit der eigenen Angaben, sondern auch ein korrekter Verweis auf Quellen und externe Informationen. Auf diese Punkte wird immer häufiger geachtet, daher sollte es bei den eigenen Arbeiten stets im Hinterkopf sein.

Die Aufbereitung moderner Texte im Internet

Gerade beim Thema Content-Marketing gab es in den letzten Jahren viele Entwicklungen. Der Einsatz von verschiedenen Arten von Content – Infografiken, Videos, Galerien, Rankings und Listen und interaktiven Inhalte – ist keine Seltenheit mehr.

Zur Erstellung von hochwertigen Inhalten gehört es auch, dass eben diese Mittel und Kanäle auf die richtige und passende Weise eingesetzt werden. Nicht jeder Fachtext braucht ein einfaches Video und nicht jeder triviale Text wäre lesenswert, wenn er nicht mit einer Infografik versehen wäre. Zu einer guten Aufbereitung von textlichen Werken im Internet gehören aber noch mehr Dinge:

  • Ansprache: Die Wahl der richtigen Ansprache – Sie, du oder gar keine Ansprache – ist wichtig und hat einen direkten Einfluss darauf, wie der Text wahrgenommen wird,
  • Storytelling: Um Inhalte einfach zu vermitteln, lohnt es sich, wortwörtlich eine Geschichte zu erzählen. Der Trend des Storyscaping kann dabei noch hilfreicher sein, da hier verschiedene Marken und Technologien direkt mit dem vermeintlichen Problem des Lesers kombiniert werden.
  • Werbefreiheit: Werbung ist das Ziel im Content-Marketing. Allerdings ohne Werbung zu machen. Gute Inhalte werben durch ihren Mehrwert für das Unternehmen und nicht durch offensive Nennung von Marken.

Die Aufbereitung von Inhalten dürfte in der heutigen Zeit wohl der entscheidende Faktor dabei sein, ob ein Text erfolgreich beim Leser ankommt oder eben nicht.

Gerade in der Verbindung mit Nutzung von Social Media Kanälen wie Twitter, Instagram oder Facebook ist es nützlich zu wissen, welche Tools (zum Beispiel feedsy, das Feedback Tool) für das Content-Marketing bei den eigenen Inhalten sinnvoll sind und welche Ansprache der Leser erwartet.

Fazit: Die Zusammenarbeit aus Marketing, guten Inhalten, hohem Mehrwert und einer starken Aufbereitung ist der Schlüssel für moderne Texte im Internet.

Eine gute Nachbereitung fördert gute Ergebnisse

Oft vernachlässigt aber immens wichtig: Die Nachbereitung der eigenen Texte.

Das Handwerk guter Inhalte mag man noch so sehr verinnerlicht haben, am Ende kommt es auch darauf an, dass die Ergebnisse sichtbar sind. Stimmen Rechtschreibung und Grammatik? Kommt das Storytelling beim Leser an? Wird ein ganz grundlegendes Problem am Beginn des Contents genannt und kann der Inhalt dabei helfen, eben jenes Problem zu lösen?

Wie sieht es mit weiterführenden Links aus? Kann der Leser am Ende einen gedanklichen Bogen zu den Marken und Produkten des Unternehmens machen? Und wie sieht es mit Social Media aus?

Eine Vielzahl von Fragen, die zu der klassischen Nachbereitung im Handwerk moderner Inhalte gehören. Gute Inhalte bedeuten nämlich nicht automatisch, dass man damit auch erfolgreich ist. 

Das Monitoring und die Aufbereitung von Inhalten, die Anpassung an die Aktualität und das Vertreiben der Links in den sozialen Netzwerken sollten stets ein Punkt sein, den man im Hinterkopf behält.

Nur dann, wenn die, mit den oberen Grundlagen geschaffenen, Inhalte auch von den Lesern gefunden werden, können sie einen Impact auf den eigenen geschäftlichen Erfolg haben.

Daher ist es wichtig, dass man sich immer wieder hinterfragt, aktualisiert und optimiert.

Da sich die Erstellung von Inhalten in den nächsten Jahren wohl verdoppeln wird und immer mehr Firmen auf die Schiene "Content-Marketing" gehen, wird es nur mit guter Qualität möglich sein, sich von der grauen Masse abzuheben.

Über den Autor

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt


Howdy, ich bin Martin, der Gründer und Entwickler von feedsy. Ich möchte das Internet verbessern und nachhaltiger gestalten. Dafür habe ich feedsy.de entwickelt. Mit dem Feedback-Tool erweiterst du deine Website um eine leistungs­fähige und einfach zu bedienende Feedback-Funktion.

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