Wie du deinen Schreibstil verbesserst

aktualisiert am 08.04.2019 | noch kein Kommentar

Für einen guten Schreibstil brauchst du kein Talent, aber du brauchst die richtige Anleitung.

Dann kannst du üben und du wirst sehen, dass qualitative Texte für seine Website zu schreiben, auch Anfängern gelingt.

Ich zeige dir nun die Regeln.

Lesbarkeit

An erster Stelle spielt die Lesbarkeit eine große Rolle. Die Lesbarkeit eines Textes kann banal bis schwierig sein. Ein zu banaler Text benötigt mehr Substanz. Auf Füllwörter und Adjektive verzichte besser. Auch der Informationsgehalt des Textes muss einen gewissen Grad erreichen, damit dieser nicht zu banal ist.

Viele fachsprachliche und/oder selten gebräuchliche Wörter machen einen Text unnötig kompliziert. Ersetze diese Wörter durch gebräuchlichere Wörter und der Text wirkt nicht mehr wie eine Doktorarbeit.

Satzlänge

Teile Informationen eines Textes in mehrere Sätze auf. Die wichtigsten Informationen sind in kurzen und prägnanten Sätzen untergebracht. Dadurch kann der Leser die Informationen schneller aufnehmen und besser merken. Außerdem bleibt die Aufmerksamkeit erhalten.

Aufzählungen sind gut um einen kurzen Inhalt mit hohen Bedeutungsgehalt wiederzugeben.

Was ist an Aufzählungen wichtig: 

  • der Text ist mit Aufzählungen abwechslungsreich
  • verwende Aufzählungen sparsam, ganze Passagen darfst du damit nicht schreiben

Gliederung

Absätze gliedern den Text. Er lässt sich angenehmer lesen. Viele Autoren und Autorinnen vergessen dieses einfache Hilfsmittel. Auch Aufzählungen sind nützlich. Hierzu zählen nummerierte Aufzählungen, Spiegelstriche oder Punkte.

Passiv Sätze

Aktive Sprache ist lebendig, konkret und angenehm zu lesen. Sätze sind mit aktiven Formulierungen zu bilden. Das hat den Vorteil, dass diese persönlicher und direkter wirken. In passiven Sätzen fehlen meistens die handelnden Personen oder Subjekte. Weiterhin sind Aktiv-Sätze kürzer, was den Best-Practices der Satzlänge entspricht.

Ein Beispiel: „Das Auto wurde von dem KFZ-Meister repariert.“ ist ein Passiv-Satz. Besser ist der Aktiv-Satz „Der KFZ-Meister reparierte das Auto.“. Mehr Beispiele und einen ausführlichen Artikel findest du auf textbroker.de.

Zeitform

Vielen Texte werden im Präsens, der Gegenwart, geschrieben. Das Präsens nutzt du bei Fakten, Tatsachen, Handlungen, Situationen und Zuständen die in der Gegenwart sind. Und auch bei Zuständen in der Zukunft, die zum Zeitpunkt des Sprechens / Schreibens bereits bekannt sind. Einen guten Artikel mit Beispielen zu den Zeitformen findest du auf der Website kreativesdenken.com.

Unpersönliche Sprache

Die persönliche Ansprache deiner Leser ist im Internet besonders wichtig. Dadurch wird das Interesse an deinem Text gesteigert und der Leser kann sich mit den Inhalten besser identifizieren. Wandle unpersönliche Ansprache überall dort, wo es möglich ist, in direkte Ansprache um.

Konjunktiv (Modalverben)

Wenn deine Texte stark sein sollen, musst du auf den Konjunktiv verzichten. Der Konjunktiv ist eine abschwächende Form. Du schreibst, was ist, und nicht was sein könnte, sollte oder müsste.

Der Konjunktiv ist meistens entbehrlich und bläht deinen Text unnötig auf. Das was ist, ist direkt und prägnant an den Leser weiterzugeben.

Beispiel: „Im Verlauf der Entwicklung könnte eine Schulung für das neue Website-System angeboten werden“ wird zu „Im Verlauf der Entwicklung wird eine Schulung für das neue Website-System angeboten“.

Füllwörter

Diese Art von Wörter sind Wörter in einem Text, die du besser weglässt. Sie blähen den Text unnötig auf und wirken abschwächend. Beispiele für Füllwörter sind „vielleicht“, eigentlich“, „also“,„eher“, „ja“, „meistens“, „natürlich“, „nun“, „doch“, „einmal“, „etwa“ und „sicherlich“. 

Möchtest du messerscharfe Texte schreiben, die klar formuliert sind, dann haben Füllwörter in deinen Texten nichts zu suchen.

Beispiel: “Eine übersichtliche und gleichbleibende Struktur sorgt dafür, dass Informationen leicht zu finden sind.”.
Besser: “Eine übersichtliche und gleichbleibende Struktur sorgt für leicht auffindbare Informationen.”

Wenn du wissen willst, welche Wörter Gift in einem Text sind, dann schaue dir den Artikel „60 Wörter, die deinen Text vergiften“ von Axel Maluschka an. Passend dazu haben wir von feedsy das kleines Tool „Giftwörter Check“ programmiert, was deinen Text auf auf diese Wörter überprüft.

Abkürzungen

Abkürzungen werden ausgeschrieben, denn diese bremsen den Lesefluss. Der Leser muss erst die Abkürzung für sich "übersetzen" und dies kostet unnötig Zeit.

Wortlänge

Lange Wörter erschweren das Textverständnis und bremsen den Lesefluss. Greife auf kürzere Synonyme zurück oder teile die Wörter im Satz auf.

Fazit: besser schreiben lohnt sich

Einen klaren und verständlichen Text zu schreiben ist alles andere als einfach. Es gehört viel Übung dazu, um sich von einem Anfänger zu einem Profi zu entwickeln. Wenn du diesen Ratgeber befolgst und dich regelmäßig überprüfst, wirst du mit der Zeit besser.

Link-Tipps:

Was denkst du zu dem Artikel?

Wirst du eins der Tools nutzen um deinen Schreibstil zu prüfen?

Oder hast du gemerkt, dass du viele Füllwörter nutzt? Ich finde es nämlich gar nicht so einfach diese wegzulassen.

Wie auch immer, lass es mich in den Kommentaren unten wissen.


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Über den Autor

Martin Gebhardt

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Howdy, ich bin Martin, der Gründer und Entwickler von feedsy.de. Mein Ziel ist es, Dir klare Strategien für deine Website zu zeigen und damit die Steigerung der Besucherzahlen und Erhöhung der Conversions zu ermöglichen.


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