10 Gründe, warum viele am Content-Marketing scheitern

10 Gründe, warum viele am Content-Marketing scheitern

Fast jedes Unternehmen, welches Content-Marketing anwendet, profitiert von einem besseren Umsatz.

Allerdings gibt es meist sogar bei der besten Strategie etwas zu verbessern.

Im Grunde genommen sind zehn Gründe vorhanden, an denen der geringe Erfolg von dem Content-Marketing liegen kann.

Viele Leute scheitern am Content-Marketing und sie wissen nicht einmal, woran es liegt. Folgende Dinge könnten das Content-Marketing zum Scheitern bringen:

  • falsche Content-Marketing-Strategie
  • werblicher Inhalt
  • unregelmäßige und geringe Veröffentlichung
  • keine Weiterentwicklung
  • Vernachlässigung der technischen Basics
  • Über- oder Unterbewertung von SEO
  • falsche Themen
  • keine Werbung für die Inhalte
  • schwacher Content
  • unbekannter Verfasser

Die einzelnen Problematiken im Detail

Falsche Content-Marketing-Strategie

Oftmals ist es nicht das Content-Marketing an sich, an dem die Unternehmen scheitern. Meistens sitzt der Wurm in der Strategie. Oder vielleicht haben diese Unternehmen erst gar keine Strategie.

Einer der wichtigsten Punkte, welcher das Content-Marketing schnell zum Scheitern führen kann, ist eine falsche Content-Marketing-Strategie.

Alles sollte bis ins Detail geplant werden.

Eine falsche Content-Marketing-Strategie kommt vor allem dann zum Vorschein, wenn sie nicht schriftlich festgehalten und auch nicht regelmäßig kontrolliert wird. Dies resultiert daraus, da ein regelmäßiges Kontrollieren unvermeidlich ist, wenn die Ziele optimiert werden sollten.

Auch solltest Du einen Blick auf deine erfolgreichsten Mitbewerber werfen und herausfinden, was sie so erfolgreich macht.

Warum sind ihre Inhalte so gut, wie verbreiten diese ihre Inhalte, welche Inhalte nutzen diese? Daraus zu lernen kann einem viel Zeit und Geld sparen.

Der Erfolg im Content-Marketing steht und fällt von einer Strategie und den gesetzten Zielen.

Werblicher Inhalt

Da Content-Marketing ohnehin keinen Ersatz für Werbeanzeigen liefert, sollte auf werbende Aussagen oder das in den Mittelpunkt stellen von Produkten verzichtet werden.

Ebenso sollte der Content nicht hauptsächlich von dem Unternehmen selbst handeln.

Dies resultiert daraus, da Werbebotschaften im Content-Marketing meist Gift für das Unternehmen darstellen. Das kann daran erkannt werden, da der Content etwas bewirken sollte. Es ist wichtig, dass der Inhalt über längere Zeit in den Köpfen der Kunden bleibt. Denn nur so kann langfristig ein höherer Umsatz erzielt und somit das Ziel erfüllt werden. 

Ein Unterschied zwischen Content-Marketing und einer plumpen Werbebotschaft ist sicherlich darin zu finden, dass es sich bei Ersterem um einen Prozess handelt, welcher viel Geduld erfordert.

Die Schritte der Customer Journey sollten auf keinen Fall missachtet werden. Darüber hinaus lohnt sich eine Content-Marketing-Strategie über einen viel längeren Zeitraum. Dies resultiert daraus, da zu aller erst Sichtbarkeit erworben wird. Anschließend entwickeln die Kunden ein Interesse, welches in weiterer Folge zu einem höheren Ausmaß an Konversionen führt.

Aufgrund dessen ist es immer wichtig, nicht an das Unternehmen selbst zu denken, sondern an die Zielgruppe.

Es ist grundsätzlich falsch das Produkt zu bewerben.

Eine bessere Möglichkeit liegt darin, spannende Inhalte zu entwickeln, welche das Produkt langsam näher bringen. Beispielsweise kann bei einem Unternehmen, welches sich mit dem Verkauf von Werkzeug beschäftigt, ein redaktioneller Artikel über den Bau von bestimmten Möbelstücken geschrieben werden. So kann der Versuch das Werkzeug in einer plumpen Art anzubieten, vermieden werden.

Jedes Unternehmen, welches keine nützlichen, relevanten und interessanten Inhalte veröffentlicht, kann sehr schnell an dem Content-Marketing scheitern. Dies resultiert daraus, da die Kunden Kompetenz und ein breites Fachwissen über die Thematik erwarten. Es ist sehr wichtig glaubwürdig zu sein und gleichzeitig den Status eines Experten zu erreichen.

Unregelmäßige und geringe Veröffentlichung

Eine Studie, an welcher 13.500 Menschen teilgenommen haben, hat bewiesen, dass mehrere Blogbeiträge im Monat das Ansehen des Unternehmens wesentlich vergrößern.

Zuwächse in einem ordentlichen Ausmaß können bereits ab sechs Blogartikeln pro Monat erreicht werden. Wie viele Beiträge jedoch optimal sind, ist davon abhängig, wie groß das Unternehmen ist und in welcher Branche es tätig ist.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig, monatlich ein gewisses Ausmaß an Aktivität zu erreichen. Dies resultiert aus den Suchmaschinen, da lediglich aktive Unternehmen eine Chance auf eine höhere Position im Ranking haben.

Um wirklich höhere Erfolge messen zu können, ist es wichtig, über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten regelmäßig aktiv zu sein. Dies resultiert daraus, da kurzfristige Maßnahmen sehr schnell, von den Kunden, vergessen werden.

Keine Weiterentwicklung

Grundsätzlich gilt: jeder Test ist wertvoll.

Denn mit jedem Test können neue Erfahrungen gesammelt und die ganze Strategie besser optimiert werden. Eine Überprüfung des Erfolgs kann durch Webanalyse-Tools, wie zum Beispiel Google Analytics oder feedsy, erfolgen.

Mit Google Analytics kann zum Beispiel ersichtlich gemacht werden, welche und wie viele Nutzer sich welchen Content angesehen haben. Darüber hinaus kann ermittelt werden, wie lange sich die Nutzer auf der Seite aufgehalten haben beziehungsweise mit dem Inhalt beschäftigt haben. Dadurch kann ermittelt werden, wie stark sich die Nutzer für den Content interessieren.

Tipp: Mit dem Feedback-Tool feedsy kann man die Kundenzufriedenheit seiner Website-Besucher sammeln. Dieses Feedback wird dann dazu genutzt um seine Inhalte zu optimieren. Konkrete Handlungen, die darauf folgen, verbessern einen Service, ein Produkt oder die Inhalte.

Weiterhin sollte jedes Unternehmen die Reaktionen von den Kunden in den sozialen Netzwerken verfolgen, um ein erfolgreiches Content-Marketing betreiben zu können.

Aber auch Kennzahlen aus dem SEO-Bereich sind wichtig sowie die Anzahl Deiner geteilten Beiträge in den sozialen Medien.

Die Kennzahlen richtigen sich jedoch immer an dem Ziel deiner Website aus. Soll mit der Website ein Produkt verkauft werden oder möchte man E-Mail-Adressen sammeln?

Vernachlässigung der technischen Basics

Es ist wichtig, sich im Zuge des Content-Marketings mit technischen Dingen auseinanderzusetzen. Beispielsweise sollte unbedingt auf Social-Sharing-Buttons zurückgegriffen werden. Dies resultiert daraus, da es den Nutzern so erleichtert wird, die Inhalte zu teilen.

Über- oder Unterbewertung von SEO

SEO sollte zwar nicht überbewertet werden, da der Inhalt immer für den Nutzer geschrieben ist.

Dennoch sollten grundlegende SEO-Basics erfüllt werden.

Dies resultiert daraus, um überhaupt eine Chance auf Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erlangen. Die wichtigsten Begriffe sollten immer an den relevantesten Stellen des Textes gesetzt werden (zum Beispiel in Überschriften).

So können Nutzer und Suchmaschinen sofort erkennen, um welches Thema sich der Artikel dreht. Dennoch muss darauf geachtet werden, dass Schlüsselwörter nicht zu häufig benutzt werden.

Falsche Themen für die Zielgruppe

Das Scheitern von Content-Marketing ist häufig auch auf die Veröffentlichung der falschen Inhalte zurückzuführen. Es ist wichtig, ein Content-Angebot zu schaffen, welches optimal auf die Zielgruppe angepasst wurde.

Zu aller erst muss ein Unternehmen hierfür natürlich analysieren, welche Interessen in der Zielgruppe vertreten sind. Wichtig ist das Alter, Geschlecht, Einkommen, Gewohnheiten und alle anderen potenziell wichtigen Informationen der Zielgruppe zu kennen.

Danach kann herausgefunden werden, welcher Content derzeit in den sozialen Netzwerken begehrt wird. Dies kann sehr einfach mit bestimmten Tools, wie zum Beispiel BuzzSumo oder Mention, herausgefunden werden. 

Darüber hinaus sollten auch die Vergangenheit des eigenen Unternehmens sowie die Veröffentlichungen der Konkurrenz berücksichtigt werden.

Keine Werbung für die Inhalte

Eine Ursache, warum das Content-Marketing scheitert, liegt daran, dass keine Werbung für die Inhalte gemacht wird. Die Bewerbung der Inhalte ist ein Hauptbestandteil des Content-Marketings.

Es ist wichtig, alle Inhalte zielgerecht zu verbreiten. Es reicht nicht aus darauf zu warten, dass die Inhalte gesehen werden. Dies bedeutet, eine alleinige Onlinestellung der Inhalte genügt nicht, um Erfolg beim Content-Marketing zu erreichen.

Die Verbreitung sollte vor allem auf sozialen Netzwerken sowie auf der Unternehmensseite erfolgen. Abgesehen davon können zusätzlich Werbemaßnahmen, wie Google Ads, angewandt werden. Auch das Verschicken von einem Newsletter wird eine immer beliebtere Art etwas zu verbreiten.

Schwacher Content

Jegliche Inhalte, welche unschön, austauschbar, langweilig oder nicht zusammenhängend sind, sind bei dem Erreichen von Erfolg ein Dorn im Auge.

Es ist wichtig interessanten, originellen und hochwertigen Content zu erschaffen.

Und ja, es ist möglich interessante und nützliche Inhalte für jedes Thema zu erstellen. Wenn die Inhalte interessant sind, kommen auch die Leser.

Es gibt einige Gründe, warum Content langweilig sein kann:

  • günstiger oder unerfahrener Autor der Texte
  • kein Konzept, welche Inhalte erstellt werden sollen
  • die Inhalte sind oberflächlich und nutzlos
  • die Zielgruppe ist nicht bekannt

Folgende Eigenschaften sollte ein guter Content aufweisen können:

  • ansprechender Stil
  • guter Ausdruck
  • übersichtlicher Aufbau
  • Fehlerfreiheit
  • klare Struktur
  • gute Verständlichkeit
  • Zielgruppenrelevanz
  • Einzigartigkeit

Hier kannst du noch mehr zu dem Thema "Die wichtigsten Kriterien für bessere Content Qualität" lesen. Hochwertige Inhalte sind der Schlüssel zum Erfolg. Auch in diesem Fall ist die Qualität wichtiger als die Quantität.

Unbekannter Verfasser

Um die Erfolge von den Inhalten auf das Unternehmen übertragen zu können, ist es wichtig, dass diese mit der Marke in Zusammenhang gebracht werden.

Dies bedeutet, es sollte auf den ersten Blick klar sein, dass dieser Content zu diesem Unternehmen gehört und von wem dieser verfasst wurde.

Dies kann mit einem klaren Branding bewerkstelligt werden, aus dem das Logo hervorgeht. Das bedeutet, auf allen Videos, E-Books und sonstigen Contentformaten sollte das Logo ersichtlich werden.

Fazit

Zusammenfassend kann somit geschlussfolgert werden, dass es viele Gründe gibt, welche das Content-Marketing zum Scheitern führen können. 

Das Problem lässt sich aber relativ einfach und schnell beheben.

Um solche Probleme im Voraus vermeiden zu können, solltest du unbedingt eine richtige Content-Marketing-Strategie haben und auf alle anderen Punkte achten. Content-Marketing ist eben nicht nur die Veröffentlichung neuer Inhalte auf einem Blog.

Wenn man wirklich erfolgreich sein möchte, muss man seine Inhalte bewerben. Die Bewerbung der Inhalte ist genau so wichtig wie deren Erstellung.


Über den Autor

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt


Howdy, ich bin Martin, der Gründer und Entwickler von feedsy. Ich möchte das Internet verbessern und nachhaltiger gestalten. Dafür habe ich feedsy.de entwickelt. Mit dem Feedback-Tool erweiterst du deine Website um eine leistungs­fähige und einfach zu bedienende Feedback-Funktion.

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