Actionable Content: die ultimative Anleitung für fesselnde Inhalte [2019]

aktualisiert am 15.04.2019 | noch kein Kommentar

Verdammt, keiner liest deinen Artikel!

Es ist unglaublich frustrierend, da du all dein Herzblut in den Artikel gesteckt hast.

Dabei hast du aus deiner Sicht den besten Content erstellt, den es gibt.

Anstatt den Artikel zu lesen, verlassen deine Leser die Website. Keine weiteren Seitenbesuche und keine Conversions.

Ich weiß wie es dir damit geht. Mir ging es genauso.

Schlechte Laune breitet sich aus. Du hast keinen Bock mehr, den nächsten Artikel anzufangen. Du bist blockiert.

Viele Content-Marketer reden oft über das Bereitstellen von wertvollen, unterhaltsamen und einzigartigen Inhalten. Aber sie versagen, wenn es darum geht, ihre Vorschläge für den Leser umsetzbar zu machen.

Dabei ist die Umsetzbarkeit ein entscheidendes Kriterium. Damit überzeugst du deine Zielgruppe. Daraus folgen Handlungen, wie Verkäufe.

Du willst deine Leser mit deinen Artikeln überzeugen?

Dafür gibt es eine Antwort: “Actionable Content”.

Heute zeige ich dir, wie auch du “Actionable Content” erstellst.

Was ist “Actionable Content”?

Als Erstes klären wir, was “Actionable Content”. überhaupt ist. Lass uns einsteigen.

Die kurze Antwort: “Actionable Content” kann leicht von deinen Lesern umgesetzt, eingebaut und nachgemacht werden.

Mit anderen Worten: Deine Leser können die Inhalte selbst in die Praxis umsetzen.

Diese Grafik zeigt, was “Actionable Content” ist:

Was ist “Actionable Content”.

[Download Grafik als PNG 1,2 MB] [Download Grafik als PDF 3,3 MB]

Was haben viele Artikel gemeinsam?

Du sagst deinen Leser, was sie tun müssen, um eine bestimmte Sache zu erreichen.

Wenn du das machst, zeige deinen Lesern auch, wie sie es umsetzen können.

Gehen wir Schritt für Schritt vor um das zu verstehen. Vergleichen wir die Content-Arten “normal”, “interaktiv” und “actionable”.

  1. Wenn du Texte schreibst, fängst du mit normalen Texte an. Diese informieren deine Zielgruppe. Die meisten Leser werden sagen: “Das ist offensichtlich” oder “Oh, das kenne ich schon”. Mit diesen Inhalten hinterlässt du keinen bleibenden Eindruck. Es kann sogar nach hinten losgehen: Leser werden deine Texte meiden, weil sie langweilig sind.
  2. Die zweite Stufe sind interaktive Texte. Also nicht einseitige Inhalte (wie normale), sondern wechselhafte und mediale Inhalte, die nicht mehr langweilig sind. Außerdem rufen interaktive Inhalte zum Handeln auf. Wie zum Beispiel eine Registrierung, ein E-Mail-Abo oder Sharing deines Inhalts.
  3. Die dritte Stufe ist die Erstellung von “actionable Content”. Dieser Inhalt erklärt nicht nur, sondern zeigt auf wie der Leser die Ziele erreicht. Deine Zielgruppe kann deine Ratschläge Schritt-für-Schritt durchführen.

Das Erstellen von “actionable Content” ist leichter gesagt als getan. Du solltest diesen Plan fest in deine Content-Marketing-Strategie integrieren.

Mit die besten Beispiele für “Actionable Content” sind “Wie geht …” -Artikel. Das sind Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die jeder nachmachen kann.

Ich zeige dir einen Vergleich, damit du verstehst, wie wichtig das WIE ist.

Schau dir diesen Artikel “Gastbeiträge veröffentlichen: So klappt’s!” an.

Beispiel Gastbeiträge

Die Autorin nennt wichtige Fakten zum Thema “Gastbeiträge”. Sie sagt, WAS du tun musst, um ein Ziel zu erreichen.

Zum Beispiel: “Recherchiere Blogs”. Aber wie du diese recherchierst, erfährst du nicht. Wie finde ich diese? Das ist doch die logische Frage, die darauf folgt.

Dann schaue dir meinen Artikel zu den Gastbeiträgen an und du wirst sofort mehrere detaillierte Vorschläge lesen, wie du Websites findest.

Beispiele

Mit anderen Worten, beide Artikel sind informativ, aber nur der zweite ist “Actionable Content”.

Was macht “Actionable Content” noch aus?

  • Er richtet sich an eine spezielle Zielgruppe
  • Er stellt einen Mehrwert dar
  • Er erzeugt Vertrauen und Zuversicht
  • Er spricht das Bedürfnis deiner Zielgruppe an
  • Er ist mir deinen Marketingzielen vereinbar
  • Er regt zum Mitmachen an
  • Er bringt das Thema klar, einfach und effektiv an die Zielgruppe

Das Ziel dieser Vorgehensweise ist es, dass dein Leser selbst eine Handlung durchführt. Das bedeutet: “Actionable Content” kann viele Besucher auf deine Website führen. Daraus folgen zusätzliche Leads.

Wie kannst du nun deine Inhalte “actionable” gestalten?

Die nachfolgenden Strategien halte ich für sehr effektiv. Sie funktionieren sicher auch bei dir.

Sag deinen Lesern, was diese lernen

Täglich werden deine Leser mit unendlichen Informationen zugeschüttet.

Sie sind beschäftigt und habe keine fünf Minuten um sich zu konzentrieren.

Die Lösung, um deine beschäftigten Leser abzuholen:

Erstelle durchgehend “actionable” Inhalte. Das kannst du zum Beispiel mit Ratgeberartikeln oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen machen.

Wenn du zeigst, was aus deinen Inhalten zu lernen ist:

  • weckst du das Interesse deiner Leser
  • ziehst du die Aufmerksamkeit auf dich

Du hast es sicher schon bemerkt: ich habe das am Anfang dieses Artikels gemacht. Und auch in anderen Artikel von mir wirst du diese Vorgehensweise finden.

Noch ein Beispiel von Brian Klanten:

Zeig, was deine Leser lernen

Folgendes sollte deine Zielgruppe nach der Einleitung wissen:

  • Welche Erkenntnis wird der Leser nach dem Lesen des Artikels mitnehmen
  • Wie wirkt sich die Erkenntnis positiv auf sein Leben aus

Mit anderen Worten: Lass deine Leser wissen, was sie “davon haben”.

Das gibt deinen Lesern die Motivation in den Artikel einzusteigen – oder ihn mindestens zu überfliegen.

Lass Bilder reden

Bilder sind aus vielen Gründen großartig.

Erstens machen Bilder es deinen Leser einfach, Informationen aufzunehmen. Sie müssen keinen schweren Text lesen. Bilder sind ideal für Leser, die keine Zeit haben oder einfach nur faul sind.

Wusstest du, dass die meisten Menschen durch Grafiken und Bilder lernen? In unserem Kopf sind größtenteils Bilder abgespeichert.

“Wenn Menschen Informationen hören, erinnern sie sich drei Tage später nur an 10 % dieser Informationen. Wenn jedoch ein relevantes Bild mit denselben Informationen angezeigt wird, behalten die Nutzer drei Tage später 65 % der Informationen.”

Und das ist mit der effektivste Weg, wie du deine Inhalte “actionable” gestaltest.

Zweitens dienen Bilder als perfekte Brücke zwischen Informationen.

Drittens sehen Bilder nun mal gut aus – besser als Text. Menschen lieben Bilder und sie genießen es diese anzuschauen.

Viertens lassen sich durch Bilder Dinge ausdrücken, die schwer beschreibbar sind.

Fünftens ist der Aufwand zur Herstellung von Inhalten mit Bildern überschaubar und günstig.

Mit Bildern erhält dein Blog 94 % mehr Seitenaufrufe als Blog-Beiträge, die nur Text besitzen.

Zitat

Möchtest du Unklarheiten beseitigen oder eine Anleitung näher beschreiben? Nutze Bilder.

Mit Tools wie Canva, Pablo, Piktochart und Visme gestaltest du deine Inhalte visuell. (Das Bild hier oben habe ich bei Canva kostenlos erstellt.)

Bei einer Schritt-für-Schritt-Anleitung sind Screenshots ideal. So sehen deine Leser, wovon du sprichst und es kommt zu keinen Missverständnissen.

Und noch etwas Gutes haben Bilder in dem Bereich SEO: ein Artikel mit mindestens einem Bild wird höher bewertet als ein Artikel, dem ein Bild fehlt. Google mag also Bilder.

Artikel mit vielen Bildern werden viel mehr geteilt. Das macht sich in deinen Rankings positiv bemerkbar.

So sieht das auch Brian Klanten, Gründer der Online Marketing Site. Ich habe ihn um seine Meinung gebeten:

Brian Klanten

“Bilder in Artikeln sind für mich sowohl für die Leser, als auch für die Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig.”

“Gerade längere Texte werden für die Leser schnell zu einer Qual. Mit passenden Bildern kann man diese Texte nicht nur lockerer gestalten, Sachverhalte und Anleitungen lassen sind durch eine entsprechende Bebilderung auch deutlich einfacher darstellen.

Aus SEO – Sicht sind Bilder gerade für die „User Experience“ super wichtig. Die User sind heutzutage wirklich lesefaul. Kommen sie auf eine Seite die zum überwiegenden Teil aus Text besteht, werden viele wieder abspringen. Eine hohe Absprungrate ist für Google ein negativer Rankingfaktor, sodass es schwierig sein kann, in den Rankings nach vorn zu kommen.

Gestaltet man die Seite jedoch anschaulich und baut passende Bilder ein, kann man davon ausgehen, dass die User auf der Seite bleiben und sich die s.g. Verweildauer so erhöht. Die Verweildauer ist ebenfalls ein Rankingfaktor, wobei es für Google ein besonders positiver Faktor ist, wenn die User lang auf einer Seite bleiben.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass Bilder in meinen Beiträgen einen sehr hohen Stellenwert haben.”

Brian Klanten, Online Marketing Site

Die Menschen mögen Texte, die ansprechend aussehen und einfach zu konsumieren sind. Genau aus diesem Grund solltest du unbedingt Bilder in deine Texte einbauen und auch in den Artikel “Warum erfolgreiches Marketing ohne Visual Content nicht möglich ist” von Robert Weller schauen.

Hol die “Überflieger” ab

Eine Frage an dich: Wie liest du Artikel?

Ich überfliege diese oft, weil ich mir zu wenig Zeit nehme. So machen es den meisten Menschen.

Ganze 43 % der Befragten geben zu, Blogbeiträge zu überfliegen.

Nun stell dir vor, dein Artikel besteht nur aus Text, ohne Formatierungen, und du hast nur fünf Absätze eingebaut. Ich verspreche dir, niemand wird deinen Artikel lesen. Wenn ich schon daran denke, muss ich gähnen.

Die “Überflieger”-Leser kannst du mit folgenden Tricks abholen:

Hol die “Überflieger” ab

Binde deine Leser mit ein

Die Einbindung deiner Leser ist eine wesentliche Strategie von “actionable” Inhalten. Du musst sicherstellen, dass deine Leser an allen Aktionen teilnehmen können.

Dein Ziel: Deine Leser werden TEILNEHMER und sind nicht nur ZUHÖRER.

Die Erstellung von einnehmenden Inhalten ist eine der größten Herausforderungen für Marketer.

Eine Studie hat ergeben, dass 58 % der Marketer im B2B-Bereich dies bestätigen.

Statistik

Und was denkst du, ist die höchste Priorität von Content-Erstellern im B2C-Bereich?

Antwort: mehr umsetzbare, verbindende und fesselnde Inhalte erstellen.

Ganze 73 % der Content-Ersteller sehen dies als ihre höchste Priorität an.

Statistik

Wie kannst nun du deine Leser mehr einbinden?

Oben habe ich den ersten Punkt genannt: durch Grafiken und Bilder.

Andere Möglichkeiten sind Screenshots, Mind Maps, Diagramme, Skizzen, Zeichnungen, Infografiken, Videos, Podcasts, Zitate, GIFs, Memes, Zitate oder Whiteboards.

Aber lass uns über einen weiteren bedeutenden Punkt sprechen: Beispiele.

Zeige Beispiele so oft wie möglich

Ich kann mich gut an meinen Mathelehrer aus der Schule erinnern. Er hat es geliebt Beispiele zu zeigen. Er konnte anhand von Beispielen aufzeigen, warum wir die Integralrechnung brauchen.

Und stell dir vor: Von dieser Person habe ich am meisten in der Schule gelernt.

Mit Beispielen machst du abstrakte und komplizierte Konzepte besser verständlich.

Ich habe im Content-Marketing gemerkt, dass Beispiele unheimlich wichtig sind.

Um umsetzbare und greifbare Inhalte zu erstellen, ist das Einbauen von Beispielen eine todsichere Methode.

Wenn du “actionable Content” erstellen möchtest, musst du nicht nur erklären, was zu tun ist, sondern auch, wie deine Leser es tun können.

Einige Schreiber und Texter empfehlen, dass du nicht mit der Phrase “zum Beispiel” arbeiten sollst. Vergiss diesen Ratschlag, der ist gut bei wissenschaftlichen Texten oder wenn du ein Buch schreibst.

Bei “actionable Content” darfst du schreiben: “Zum Beispiel findest du diese Methode auf dieser Website.”.

Damit du weißt, was ich meine, hier ein Beispiel-Artikel:

Beispiel

Witzig, oder? Ich habe es schon wieder gemacht: Dir ein Beispiel gezeigt.

Wenn du dir den Artikel “Gastbeiträge: die ultimative Anleitung für 2019” anschaust, wirst du sehen, dass ich dort mehr als 11 Mal das Wort “Beispiel” nutze und welche zeige.

Wann immer du deinen Lesern rätst, einen Tipp zu verfolgen: Zeige ein Beispiel wie es geht.

Manchmal ist es schwer ein Beispiel zu finden. Stelle dir jedoch vor, dein Leser sucht eins. Er wird garantiert keins finden, wenn es für dich schon schwer war.

Mit Beispielen nimmst du deinen Lesern Zweifel und Verwirrung. Durch Beispiele erfolgt der “Aha”-Effekt (“Ich hab’s kapiert”).

Daher setzen deine Leser deine Ratschläge auch nur um, wenn sie wissen wie es geht. Es ist zu aufwändig für sie, wenn sie es selbst ausprobieren.

Ist es nicht möglich ein Beispiel als Bild oder Text zu zeigen, so verlinke auf externe Websites.

Denk daran: Deine Leser haben einen unterschiedlichen Wissensstand. Manche wissen wovon du sprichst, andere fragen sich was sie damit anfangen sollen.

Es ist am besten, wenn du Beispiele zeigst. So sind am Ende deines Artikels alle Leser gleichauf informiert.

Profi-Tipp: Zeige Beispiele aus dem “echten Leben” von dir. Das überzeugt am meisten. Erfolgsgeschichten eigenen sich richtig gut. Die sind persönlich, individuell und nachvollziehbar.

Peer Wandinger hat eine tolle Case Study aus seinem Business-Leben geschrieben zu Suchmaschinenoptimierung und Backlinks.

Case Study

Binde Statistiken mit ein

Du hast sicher bemerkt, dass ich in meinen Artikeln immer wieder Statistiken nutze.

Das ist kein Zufall.

Die Methode ist sehr effektiv. Denn mit Statistiken untermauerst du deine Thesen und Argumente. Damit erstellst du glaubwürdige Inhalte.

Als Beispiel: “91 % der B2B-Marketer machen Content-Marketing.”

Statistiken

Profis erstellen aus einer Statistik eine Grafik. Damit bestärkst du deine Aussagen UND stillst das Bedürfnis deiner Leser nach Bildern.

Beantworte alle relevanten Fragen

Deinen Lesern brennen bestimmte Fragen unter den Nägeln und diese sollten alle beantwortet werden.

Es ist wichtig, sich auf die Suchabsicht des Lesers (User-Intent) zu fokussieren.

Dieser Fokus gehört zu den essenziellen Grundlagen, damit Google dich und deine Website ernst nimmt.

Versuche dich in den Leser hineinzuversetzen. Frage dich:

  • Welche Fragen könnte er haben?
  • Was sind seine Probleme (Was ist sein “Schmerz”)?
  • Bezieht sich mein Text auf diese Bereiche?

Ebenso recherchierst du, was die Interessen deiner Leser sind.

Du recherchierst bei Google um das herauszubekommen. Gib dein Thema ein und du erhältst Vorschläge.

Das suchen zum Beispiel Nutzer auf Google zu dem Thema “marketing strategie”.

Sucheingabe bei Google

Oder nutze Tools wie:

Answerthepublic: Mit diesem kostenlosen Tool erhältst Du zu einem Suchbegriff relevante W-Fragen.

Google Keyword Planner: Der Keyword Planner von Google AdWords ist sehr genau bei der Keywordrecherche. Du siehst die monatlichen Suchanfragen sowie weitere Vorschläge. Voraussetzung zur Nutzung ist ein aktives AdWords-Konto.

ubersuggest.io: Das Tool zeigt dir das monatliche Suchvolumen an und du siehst kostenlose Keyword-Ideen.

Mit diesen Informationen schreibst du deinen ersten Entwurf. Gehe danach alles durch und überprüfe, ob du alles Wichtige zusammengetragen hast.

Erstelle CTA’s in deinen Texten

Gehe nicht davon aus, dass deine Leser wissen, wann sie etwas tun sollen.

Daher motivierst du den Leser und teilst ihm mit, wann es richtig wäre zu handeln. Das machst du mit “calls-to-action (CTAs)”, in deutsch: Handlungsaufforderungen.

Einen CTA-Button aber einfach so zu erstellen, bringt nicht viel. Der CTA muss an der passenden Stelle sein. Die Position des CTA-Buttons ist entscheidend und kann deine CTA-Rate maßgeblich beeinflussen.

Erstelle daher einen CTA-Button erst, wenn du einen erheblichen Mehrwert bereitgestellt hast. Das kann zum Beispiel am Ende deines Artikels sein.

Typische CTA-Buttons sind: Inhalte abonnieren, etwas herunterladen oder sich registrieren.

Ein Beispiel siehst du am Ende meines Artikels über Gastbeiträge:

Beispiel für einen CTA

Du musst erst den Leser mit seinem Problem abholen.

Dann führst du den Leser in das Problem genauer ein und klärst es.

Danach stellst du am klärenden Ende die Lösung bereit.

Zum Beispiel mit einer Software, die das Problem behebt.

Tipp 1: Nutze überzeugende Wörter für deinen CTA, wie:
Gratis, Kostenlos, Bonus, Sofort, Neu, Jetzt

Tipp 2: Nutze Wörter, die keinen Druck erzeugen, aber neugierig machen:
ansehen, erkunden, starten, erfahren, testen, kontaktieren, finden, beginnen, erleben, zeige mir.

Diese Wörter sind sinnvoll, wenn der Leser noch unentschieden ist und keine Kaufabsicht hat.

Tipp 3: Nutze starke Wörter, wenn der Besucher kurz vor dem Kaufprozess steht:
in den Warenkorb, jetzt kaufen, zur Kasse.

Wie sollte dein CTA-Button gestaltet sein?

Er sollte:

  • Kurz und einfach sein
  • Neugierig machen
  • Auf die Vorteile / den Profit hinweisen
  • Eine Aufforderung enthalten
  • Überzeugende Wörter enthalten
  • Gut sichtbar sein (Kontrast zum Hintergrund, Position)
  • Neben einem Bild stehen, was die Wirksamkeit erhöht

Binde Zitate von Branchenexperten und Persönlichkeiten ein

Untermauere deine Aussagen mit Zitaten von namhaften Branchenexperten und Persönlichkeiten in deiner Nische.

Damit verbesserst du die Glaubwürdigkeit deiner Inhalte. Außerdem hebst du dich damit von der Konkurrenz ab.

Es hilft dir, eine persönliche Beziehung zu den Experten aufzubauen.

Der größte Vorteil besteht darin, dass du verschiedene Standpunkte in deinen Artikel aufnimmst.

Profi Tipp: Suche dir echte Experten in deiner Nische und schreibe diese an. Stelle ihnen Fragen und nutze die Aussagen für Zitate.

Hier noch Fakten, die du beachten musst:

  • Wenn du ein langes Zitat hast, nimmt nicht alles auf. Verwende Auszüge.
  • Setze Zitate in Anführungszeichen oder nutze grafische Möglichkeiten.
  • Gib eine Quelle des Zitats an und setze einen Link auf den Autor.
  • Verändere das Zitat nicht. Wenn du es änderst, teile es mit.

Gib deinem Content eine persönliche Note und zeige Gefühle

Gefühle in einem Artikel? Soll das ein Liebesbrief werden?

Nein.

Ich zeige dir warum:

Je persönlicher du bist, desto eher wirst du dich mit deinen Lesern unterhalten.

Denn dann merken diese: Du bist gar keine Maschine. Da schreibt ein echter Mensch. Ohne Fachwörter.

Ein Beispiel:

Ziege Gefühle

Und: Schreibe deine Leser mit “DU” an. Auch im B2B-Bereich.

Bringe hier auch die persönliche Note mit ein:

  • Antworte auf alle Kommentare zu deinen Artikeln.
  • Antworte auf deine E-Mails von Lesern.
  • Antworte in den sozialen Medien auf Anfragen und Kommentare.

Wenn sich deine Inhalte unnatürlich und nur als Eigenwerbung anhören, werden sich deine Leser von dir abwenden.

Denke daran, dass es im Content-Marketing darum geht, dass du eine Beziehung zu deinen Lesern aufbaust.

Daher musst du mit persönlicher Note schreiben. Stell dir vor, du führst mit dem Leser ein persönliches Gespräch. Nutze daher Wörter wie “Ich” und “Du”.

Vermeide immer grammatikalische Fehler. Auch wenn du mit “persönlicher Note” schreibst, darfst du keine Fehler machen.

Maditas Blog ist ein gutes Beispiel:

Maditas Blog

Optimiere deine Überschrift

Wie schon in Punkt 3 genannt, möchte ich auf die Überschrift näher eingehen. Die ist einfach zu wichtig.

Gleich zum Fazit:
Schlechte Überschriften führen zu schlechten Ergebnissen.

Walter Epp

“Eine Überschrift ist ein Versprechen. Je größer das Versprechen, desto besser.”

Walter Epp, schreibsuchti.de

Deine potenziellen Leser werden zu 99 % als Erstes deine Überschrift lesen. Diese Überschrift muss zum Klicken einladen. Sie muss deine Leser überzeugen, ihre wertvolle Zeit mit deinen Ratschlägen zu verbringen.

Nutze ab und an runde und eckige Klammern in Überschriften. Das macht die Überschrift interessanter.

Ein Beispiel:

Überschriften Beispiel

Weißt du, wie viele Überschriften ich für diesen Artikel erstellt habe?

Ganze 15 Stück. Und ich saß eine Ewigkeit daran.

Aber egal, den Artikel von Walter Epp lege ich dir zum Thema Überschriften ans Herz.

Fazit: “Actionable Content” wird unterschätzt

Im Content-Marketing ist die Vorgehensweise noch unterschätzt und zu wenige setzen diese erfolgreich um.

Denn “Actionable Content” hilft, wertvolle und vertrauenswürdige Inhalte zu erstellen.

Das ist besonders wichtig, um das “Mitmachen” (Engagement) zu steigern und letztendlich deine Conversion-Rate zu maximieren.

Wenn du die genannten Strategien umsetzt, wirst du deine Zielgruppe stärker ansprechen.

Du profitierst am Ende durch bessere Ergebnisse in vielen Bereichen (wie mehr Traffic, mehr Backlinks, mehr Leads).

Eine einzige Sache gebe ich dir noch mit auf den Weg:
Binde die genannten “Action”-Maßnahmen nur ein, wenn diese wirklich einen Mehrwert bieten.


Und nun frage ich dich:

Welche Vorgehensweise findest du besonders gut?

Was wirst du als Erstes umsetzen und ausprobieren?

Oder hast du noch andere Tipps für mich und die Leser?

Schreib es mir gleich unten in die Kommentare.


Quellenangaben

https://contentmarketinginstitute.com/wp-content/uploads/2015/10/2016_B2C_Research_Final.pdf

https://backlinko.com/search-engine-ranking

https://contentmarketinginstitute.com/wp-content/uploads/2017/09/2018-b2b-research-final.pdf

https://blog.hubspot.com/marketing/visual-content-marketing-strategy

https://blog.wishpond.com/post/70300587846/10-reasons-visual-content-will-dominate-2014

http://www.brainrules.net/vision


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Über den Autor

Martin Gebhardt

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Howdy, ich bin Martin, der Gründer und Entwickler von feedsy.de. Mein Ziel ist es, Dir klare Strategien für deine Website zu zeigen und damit die Steigerung der Besucherzahlen und Erhöhung der Conversions zu ermöglichen.


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