Die 6 Grundpfeiler, damit deine Website bei Google relevant wird

Die 6 Grundpfeiler, damit deine Website bei Google relevant wird

Um an erster Stelle in den Suchergebnissen von Google zu stehen, muss diese relevant für Google sein. Doch was bedeutet diese Relevanz?

Deine Website hat in den Suchmaschinen einen bestimmten Rank (deutsch: Rang). Befindet sich deine Website auf einer der vordersten Positionen, ist das Ranking (Rangordnung) gut.

Optimal befindet sich deine Website an erster Stelle. Dann erhält diese viele Besucher, weil die Nutzer der Suchmaschinen hauptsächlich die ersten Positionen anklicken.

Unabhängig von den Suchmaschinen, bedeutet das Wort „Relevanz“ eine situationsbezogene Bedeutsamkeit und Wichtigkeit. Das Gegenteil ist die Irrelevanz, was Bedeutungslosigkeit in einem gegebenen Zusammenhang bedeutet.

Wie misst Google die Relevanz?

Es ist ein Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren der Website und Signalen von anderen Websites. Google nimmt diese Faktoren und Signale auf und verarbeitet diese. Danach erfolgt anhand einer Bewertung die Einordnung der Website in den Suchergebnissen. Je nach Wichtigkeit ist die Website in den Suchergebnissen auf den vorderen oder hinteren Plätzen gelistet.

Diese Einordnung führen alle Suchmaschinen regelmäßig durch. Welche und wie viele Signale eine Rolle spielen, teilt Google offiziell nicht mit. Ab und an gibt es ein paar Happen mit Informationen. Auch in welcher Regelmäßigkeit eine Neueinordnung erfolgt, ist nicht bekannt.

Demnach hat sich vor Jahren der Beruf der „Suchmaschinenoptimierung“ (SEO) gebildet. Das Arbeitsfeld umfasst die stetige Optimierung von Websites, damit diese im Ranking steigen. Der/ Die SEO-Worker testen und setzen um, was die Relevanz der Website erhöht.

Anhand vieler Daten und Auswertungen sind Theorien vorhanden, welche von Google jedoch nicht bestätigt sind. Eine Menge der Vermutungen zur Suchmaschinenoptimierung bleiben deswegen eine Grauzone und es kann niemand mit Gewissheit versprechen, dass er eine Website auf Platz 1 katapultiert.

Die Relevanz bei Google erhöhen

Für die meisten Website-Inhaber ist Position 1 bei Google ein lohnenswertes Ziel. Besucherzahlen steigen und dadurch auch die Umsätze.

Eine Website auf die erste Position zu katapultieren, war vor zehn Jahren einfach. „Backlinks“ war das Zauberwort. Doch wie steht es in 2019 und wie wird die Zukunft aussehen?

Harte Fakten für eine Erhöhung der Relevanz werden von Google nicht mitgeteilt, das Unternehmen hält sich bedeckt. Doch ab und an gibt Google Informationen heraus die Ableitungen zulassen.

Folgende Hinweise zur Steigerung der Relevanz sind bekannt:

1. Für welche Suchanfragen soll die Website in den Suchergebnissen auftauchen?

Eine umfassende Keyword-Analyse ist Pflicht. Analysiere daher deine Unterseiten auf Keywords. Welche Seite steht für welches Keyword?

Du solltest nicht den Fehler machen, dass eine Seite mehrere Keyword-Signale sendet. Denn dann kann Google die Website schlechter analysieren und einordnen. Bleibe bei dem Grundsatz: eine Seite nutzt ein Keyword.

2. Ermittle das Informationsbedürfnis der Nutzer

Was sucht der Nutzer zu dem Thema wofür deine Website steht? Ist die Thematik weitreichend abgedeckt oder fehlen Informationen? Es ist großartig, wenn der Nutzer die Möglichkeit hat, sich umfassend und detailliert zu informieren.

3. Schreibe qualitative Inhalte

Eine bedeutsame Website ist aus Sicht von Google eine Website, die auf außergewöhnliche inhaltliche und formale Qualität setzt. Dabei hebt sich die Website von der Konkurrenz ab und hat Alleinstellungsmerkmale.

Das bedeutet im Jahr 2019, dass Themen die es im Netz 500 mal gibt, keine weitere Erklärung benötigen. Diese Inhalte sind „durchgekaut“. Am besten schreibst du deine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse nieder, denn diese sind individuell und einzigartig. Achte auf einen guten Schreibstil und die richtigen Bilder. Schreibst du nicht nur an einem „Hobby“-Blog, sondern bist für eine Firmenwebsite verantwortlich, so erarbeite dir eine Content-Marketing-Strategie.

4. Technische Qualität

Nutzer freut es, wenn die Website schnell lädt. Ein SSL-Zertifikat ist im Jahr 2019 Pflicht. Deine Website ist nicht unter „https://www.website.de“ und „https://website.de“ erreichbar, sondern über eine Adresse. Lass das „www“ weg, es stört beim Merken der Website und keiner tippt gerne mehr als nötig ein.

Das sind nur ein paar Aufzählungen, auf die du achtest, wenn du einen technisch einwandfreien Internetauftritt erstellst.

5. Design-Qualität

Besucher finden sich durch ein strukturiertes Design gut zurecht. Die Benutzerfreundlichkeit (Usability) ist so gut, dass keine Besucher in einer Sackgasse stecken.

Außerdem ist klar ersichtlich, welche Elemente auf der Website klickbar sind. Verschiedene Themenblöcke unterscheiden sich durch verschiedene Designs. Die Website hat „Luft zum Atmen“, was bedeutet, dass genug Freiräume zwischen den Elementen sind.

Selbstverständlich ist deine Website für mobile Geräte optimiert und alle Inhalte sind auf Smartphones abrufbar.

6. Informationsarchitektur

Informationsarchitektur

Warum eine Informationsarchitektur? Ebenso wie ein Gebäude durch einen Architekten geplant wird, ist es unerlässlich, eine Website im Vorhinein zu planen. Hauptgrund für eine sorgfältige Planung der Architektur ist die Benutzerfreundlichkeit (Usability). Nur durch eine gute Usability findet der Besucher schnell und einfach die gesuchte Information. Weiterhin wirkt sich eine gute Usability auf das Ranking aus.

Die Zuordnung der Seiten folgt aus der Sicht des Nutzers, der sich intuitiv und nach
logischen Prinzipien von Seite zu Seite bewegen möchte.

Anforderungen an eine gut strukturierte Website sind:

  • alle Seiten übersichtlich strukturiert
  • jeder wichtige Ort der Website ist mit ein oder zwei Klicks erreichbar
  • flache Hierarchie der URL-Struktur
  • sicheres Navigieren auf allen Seiten
  • jede Thematik erhält eine eigene Seite

Backlinks im Jahr 2019

Bei diesem Thema streitet sich die SEO-Community. Die einen sagen, dass Backlinks wichtig sind, die anderen sagen, dass diese keine Rolle mehr spielen.

Backlinks sind Empfehlungen. Gehst du mit gesunden Menschenverstand an das Thema heran, so sind diese Empfehlungen gut in das richtige Leben übertragbar. Ein Facharzt genießt ein hohes Vertrauen auf seinem Gebiet. Seiner Empfehlung folgen viele Patienten. Er hat die Erfahrung und die Bekanntheit um ein solches Vertrauen zu genießen.

Genauso verhält es sich mit Websites. Empfiehlt eine Website eine andere Website, ist es wahrscheinlich, dass die empfohlene Website davon profitiert. Der Profit ist höher, um bedeutsamer die Bekanntheit und die Vertrauensstufe der Website ist, die die Empfehlung ausspricht.

Google bezieht keine klare Stellung, welche Gewichtung Backlinks im Verhältnis zu den anderen Faktoren haben. Eine aktuelle Aussage ist „konzentriere dich nicht zu sehr auf Backlinks“.

Backlinks spielen – wenn du diese als Empfehlung betrachtest – auch 2019 eine Rolle. Welche Wichtigkeit diese einnehmen ist unklar. Klar ist, dass Backlinks von vertrauenswürdigen Seiten nicht schaden, sondern der Website in vielen Bereichen einen Schub verpassen. Baue diese daher nachhaltig auf.

Fazit

Deine Website wird für Google und deine Nutzer relevant, wenn du auf einzigartige Inhalte setzt. Diese sind umfassend und qualitativ aufbereitet. Keine Rechtschreibfehler und eine gute Grammatik sind Standard. Du kennst verschiedene Content-Typen und hast eine passende Strategie für dein Content-Marketing.

Deine Technik ist auf einem hohen Niveau. Die Website ist schnell aufrufbar (auch aus dem Mobilfunknetz). SSL-Verschlüsselung, gepflegter HTML- und CSS-Code ist Standard. Es gibt keine verwaisten Seiten oder „500 Internal Server Errors“ (fehlerhafter Programmiercode).

Merke: Dein Internetauftritt ist nicht für Google optimiert, sondern für deine Besucher. Wenn Suchende bei Google das richtige Ergebnis finden, hat der Suchmaschinengigant sein Ziel erreicht. Google möchte den Suchenden eine Lösung für ein Problem anbieten. Oder eine Information auf eine Frage. Du steigst daher im Ranking, wenn du relevante Ergebnisse auf deiner Website anbietest. Das bedeutet viel Arbeit, wird sich aber letztendlich in Form besserer Rankings auszahlen.

Über den Autor

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt


Howdy, ich bin Martin, der Gründer und Entwickler von feedsy. Ich möchte das Internet verbessern und nachhaltiger gestalten. Dafür habe ich feedsy.de entwickelt. Mit dem Feedback-Tool erweiterst du deine Website um eine leistungs­fähige und einfach zu bedienende Feedback-Funktion.

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